Stadtteilmanagement eröffnet Büro in der Innenstadt

2016 05 14 WAZ

Das neue Stadtteilmanagement v.l.n.r.: Karsten Schröder, Daniela Schaefers und Victoria Wildförster (beide AWO) sowie Alexander Kutsch.

Foto: Gero Helm

 

Auftaktveranstaltung am 21. Mai. Das Team stellt sich im neuen Ladenlokal an der Westenfelder Straße 1 vor und informiert über Angebote und Konzepte. Beginn ist um 13 Uhr.

In einer Woche ist es soweit: Das Team des Stadtteilmanagements eröffnet am nächsten Samstag, 21. Mai, das neue Ladenlokal in der Westenfelder Straße 1. Zum Auftakt sind alle Bürgerinnen und Bürger, die Politik und Akteure des Stadtteils ins Büro in der Innenstadt eingeladen.

Zentrale Anlaufstelle

Im Rahmen des Projektes „Soziale Stadt Wattenscheid“ stehen Victoria Wildförster, Daniela Schaefers (beide Arbeiterwohlfart Unterbezirk Ruhr-Mitte), Alexander Kutsch und Karsten Schröder (beide „Planungsgruppe Stadtbüro“) für Anliegen und Ideen der Bewohner zur Verfügung. Vom neuen Stadtteilbüro aus, direkt in der Fußgängerzone und nur wenige Schritte vom Verkehrsknotenpunkt August-Bebel-Platz entfernt, werden die vier zudem Kontakte in Richtung Verwaltung und Politik knüpfen und mit Verantwortlichen aus Wattenscheid Projekte entwickeln und umsetzen.

Um 13 Uhr begrüßen Bezirksbürgermeister Manfred Molszich und Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke die Gäste. Im Anschluss stellen die vier Ansprechpartner sich selbst sowie Projekte und Konzepte vor, die in den nächsten Jahren nachhaltig für die Stärkung der Innenstadt sorgen sollen.

Die Besucher können sich dann mit den „Räumlichkeiten des Stadtteilbüros vertraut machen und im persönlichen Gespräch tiefergehend über die Soziale Stadt Wattenscheid und die mit ihr verknüpften Maßnahmen“ informieren, so die Ankündigung. Das Ende der Veranstaltung soll offen gehalten werden, teilt Karsten Schröder mit: „Wir haben uns zwar einen Zeitrahmen bis ca. 16 Uhr gesetzt, werfen bei entsprechendem Zulauf aber natürlich keinen heraus.“

Am Montag, 23. Mai, nimmt das Büro dann ab 9 Uhr die reguläre Arbeit vor Ort auf: „Größere Umbauarbeiten sind nicht mehr nötig“, sagt Schröder. Die exakten Öffnungszeiten und weitere Kontaktmöglichkeiten werden am Samstag mitgeteilt. Auch ein neues Logo wird präsentiert.

Unter die Aufgaben des Stadtteilmanagements fällt u.a. auch der „Bürger-Verfügungsfonds“. Dieser soll durch finanzielle Anreize dazu beitragen, dass Projekte zur „Förderung der Gemeinschaft und Identität“ (z.B. Straßenfeste) durch Anwohner entwickelt, vorgeschlagen und letztlich umgesetzt werden sollen. Aktuell sind 609 000 Euro eingeplant.

Zudem wird in den nächsten Wochen ein „Stadtteilarchitekt“ das Team vor Ort verstärken und Fördermaßnahmen für Immobilieneigentümer, z.B. das „Hof- und Fassadenprogramm“, erklären, die mit bis zu 50 Prozent bezuschusst werden.

(c) WAZ 14.05.2016

Timo Gilke